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Quick Group und Invictus Yacht: Eine strategische Partnerschaft mit Fokus auf Innovation und Qualität an Bord

Die Zusammenarbeit zwischen der Quick Group und Invictus Yacht ist eines der greifbarsten Beispiele für technologische Integration und gemeinsame Entwicklung in der modernen Schifffahrtsbranche. Eine Beziehung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und auf Forschung, Anpassung und einem ständigen Dialog zwischen Werft und Zulieferer basiert. Das Ergebnis sind fortschrittliche Systeme für einige der bekanntesten Modelle der italienischen Marke, darunter die Flaggschiffe TT550 und ST550. In dieser Partnerschaft geht der Ansatz der Quick Group weit über die bloße Lieferung von Komponenten hinaus: Das Unternehmen agiert als technischer und gestalterischer Partner, der zur Entwicklung maßgeschneiderter OEM-Lösungen beiträgt und neue technologische Standards für den nautischen Sektor setzt.

Quick Group und Invictus Yacht: Eine Zusammenarbeit, die sich über die Zeit entwickelt

Die Beziehung zwischen der Quick Group und Invictus Yacht besteht schon lange vor der offiziellen Gründung der Marke Invictus Yacht im Jahr 2014. „Wir haben schon mit der Werft zusammengearbeitet, bevor die Marke Invictus Yacht 2014 ins Leben gerufen wurde“, sagt Alessandro Fiorentini, Key Account Manager bei der Quick Group. “ Von Anfang an haben wir mit dem Team zusammengearbeitet, die Beziehung aufgebaut und die ersten Herausforderungen gemeinsam gemeistert. Es begann mit Schlüsselprodukten wie Ankerwinden und Batterieladegeräten und wurde dann nach und nach auf Beleuchtungssysteme – einschließlich Unterwasserbeleuchtung – und Wassererhitzer ausgeweitet, um schließlich auch andere Marken der Gruppe zu beliefern.

Im Laufe der Jahre hat sich diese Synergie auf zahlreiche Aspekte des Designs an Bord ausgeweitet, vom Energiemanagement über die Beleuchtung bis hin zu Stabilisierungs- und Ankersystemen.

TT550 und ST550: Integrierte Technologie, die das Erlebnis an Bord verbessert

Die beiden Flaggschiffe Invictus TT550 und Invictus ST550, die auf dem Cannes Yachting Festival 2025 vorgestellt wurden, sind die fortschrittlichste Synthese dieser Zusammenarbeit. Die beiden 16,87 Meter langen Modelle verkörpern zwei unterschiedliche Philosophien, wie man das Meer erleben kann: Bei der ST550 stehen Komfort und Innenraum im Vordergrund, während die TT550 ein offeneres Layout hat, das auf das Leben im Freien ausgerichtet ist.

Beide Yachten sind mit Systemen der Quick Group ausgestattet: Ankerwinden, von Sanguineti entwickelte Verankerungssysteme, LED-Beleuchtung, Warmwasserbereiter, Managementsysteme und im Fall der ST550 sogar der von der Gruppe entwickelte Kreiselstabilisator der neuesten Generation. Besonders wichtig ist die Arbeit an integrierten Beleuchtungssystemen, die sowohl die Produktionseffizienz als auch das Gesamterlebnis an Bord verbessern sollen.

Vom Katalog zur Individualisierung

Eines der besonderen Elemente der Zusammenarbeit ist die Fähigkeit, Standardprodukte in maßgeschneiderte Lösungen umzuwandeln, die gemeinsam mit der Werft entwickelt werden. „Der Katalog der Quick Group ist umfangreich und bietet eine breite Palette von Produkten für die Freizeitschifffahrt, von Beleuchtungslösungen bis hin zu Steuerungs- und Manövriersystemen„, erklärt Domenico Vitaliano, Quality Control Manager bei Invictus Yacht. „Die vorgeschlagenen Projekte sind oft überzeugend, weil sie in jeder Hinsicht vollständig sind und einen nahtlosen Einbau ermöglichen, ohne die Originalität des Erbauers zu beeinträchtigen.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf die Entwicklung neuer Technologien. „In der Anfangsphase der Entwicklung und Aktualisierung der Modellreihen der Werft beraten wir uns häufig mit den Ingenieuren der Gruppe, um maßgeschneiderte Produkte zu entwickeln„, fährt Vitaliano fort. „Ein gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit zwischen den Technikern, die zur Entwicklung eines innovativen RGBW-Beleuchtungsmanagementsystems geführt hat, mit dem sich die Beleuchtungszeiten optimieren lassen.“ Diese Entwicklung trägt dazu bei, die Installationszeiten zu verkürzen, die Wartung zu vereinfachen und die Gesamtzuverlässigkeit der Systeme an Bord zu verbessern.

Produktionseffizienz und wahrgenommene Qualität

Für die Quick Group liegt der Wert der Partnerschaft auch in den gemeinsamen hohen Qualitätsstandards und in der Fähigkeit, die Erfahrungen der Eigentümer spürbar zu verbessern. „Wir sind nicht nur ein Lieferant, sondern ein echter Partner„, betont Stefano Tinti, OEM Sales Director bei der Quick Group. „Wir stehen in direktem Kontakt mit allen Abteilungen der Werft – dem technischen Büro, dem Einkauf und der Produktion – um Produkte zu entwickeln, Ideen auszutauschen und den Bedarf an Lagerbeständen für die Produktion zu prognostizieren.

Laut Tinti ist die Qualität, die der Endkunde wahrnimmt, der wahre Treffpunkt zwischen Werft und Lieferant. „Für uns teilt Invictus genau unsere Philosophie in Bezug auf das Qualitätsniveau und das Engagement der Mitarbeiter, denn auch dort arbeiten leidenschaftliche Menschen. Diese Qualität spiegelt sich bis hinunter zum Endverbraucher wider.

Innovation und technologische Integration

Die Strategie der Quick Group zielt zunehmend auf integrierte Systeme und interoperable Plattformen ab. Zu den jüngsten Entwicklungen gehören die Integration von Strahlrudern in fortschrittliche Systeme wie das Assisted Docking System von Volvo Penta und das Joystick Piloting System von Mercury Marine sowie die Weiterentwicklung von Komponenten wie Luken, Stromabnehmertüren und intelligente LED-Systeme.

„Die meisten Innovationen werden vom Endkunden vorangetrieben, und eine direkte Verbindung zur Werft bedeutet, dass wir genau das bekommen, was der Kunde will“, erklärt Fiorentini. „So können wir neue Markttrends aufgreifen und die passenden Lösungen entwickeln.“ Dieser Ansatz spiegelt die veränderten Gewohnheiten der Eigner und die Art und Weise wider, wie das moderne Bootfahren erlebt wird – mit einer zunehmenden Ausrichtung auf Komfort, Benutzerfreundlichkeit und digitale Integration.

Ein Partnerschaftsmodell mit Blick in die Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen der Quick Group und Invictus Yacht zeigt, wie sich die Beziehung zwischen Werft und Zulieferer zu immer stärker integrierten und strategischen Modellen entwickelt. Das Ziel ist nicht nur, qualitativ hochwertige Komponenten zu liefern, sondern auch direkt dazu beizutragen, das Erlebnis an Bord zu verbessern, die Produktionseffizienz, die Zuverlässigkeit und die Zufriedenheit der Eigner zu steigern.

Die beiden Marken – Quick Group und Invictus Yacht – arbeiten bei der Entwicklung von Designlösungen außergewöhnlich gut zusammen, um ein perfektes Gleichgewicht zwischen Qualität und Ästhetik zu erreichen“, fasst Vitaliano zusammen. „ Wir teilen die Bedeutung des Produktimages und der Zuverlässigkeit, um einzigartige und innovative Lösungen zu finden.

Schlussfolgerungen

In der heutigen Yachtlandschaft nimmt die Zusammenarbeit zwischen Werften und Technologielieferanten eine immer zentralere Rolle bei der Definition der wahrgenommenen Qualität an Bord ein. Die Partnerschaft zwischen der Quick Group und Invictus Yacht zeigt, wie Designintegration, gemeinsame Innovation und individuelle Anpassung zu einem konkreten Wettbewerbsvorteil führen können, sowohl für den Hersteller als auch für den Eigner. Die Entwicklung von Bordsystemen, die immer intelligenter und vernetzter werden, erfordert eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen. Und genau in dieser Synergie zwischen Design, Technologie und Zuverlässigkeit wird heute die Zukunft des Premium-Yachtsports gebaut.

Quick Group und Invictus Yacht – FAQs

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen geht auf die Zeit vor der Gründung der Marke Invictus Yacht im Jahr 2014 zurück.

In die Invictus-Modelle sind Beleuchtungssysteme, Stabilisatoren, Ankerwinden, Wasserheizungen, Anlegesysteme und andere von der Gruppe entwickelte Technologien integriert.

Zu den repräsentativsten Modellen gehören die Flaggschiffe TT550 und ST550, die auf dem Cannes Yachting Festival 2025 vorgestellt wurden.

Mit OEM-Lösungen können die Systeme auf die spezifischen Bedürfnisse der Werft zugeschnitten werden, was die Integration, die Produktionseffizienz und die Endqualität verbessert.

Alessandro Giuzio

Alessandro is a professional journalist and contributes to The International Yachting Media since 2022. He is an expert on the sea and of course on boats.

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